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10 Jahre Dekanat Osnabrück-Nord (20.Mai 2017)

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Zwischen Gemeinde und Bistum – Katholiken feiern zehnjähriges Bestehen des Dekanats Osnabrück-Nord

Von Steffen Menkhaus

Vom Art­land über Bram­sche bis nach Bad Es­sen er­streckt sich das De­ka­nat Os­na­brück-Nord, das in die­ser Form seit zehn Jah­ren exis­tiert. Die­ses Ju­bi­lä­um wur­de nun auf La­ge ge­fei­ert.

Ries­te. „Dan­ke für die Zu­sam­men­ge­hö­rig­keit in un­se­rer Re­gi­on“ – mit die­ser Bot­schaft er­öff­ne­te De­chant Jo­achim Kies­lich den Fest­got­tes­dienst, den er ge­mein­sam mit sei­nem Stell­ver­tre­ter, De­kan­ats­ju­gend­seel­sor­ger Ans­gar Stol­te, und Mat­thi­as Kös­ter, Pas­tor der Pfarr­ei­en­ge­mein­schaft Ha­seg­rund, ze­le­brier­te.

Un­ter dem Mot­to „Da­bei sein“ de­mon­strier­ten dann auch die Ver­tre­ter der zehn Ge­mein­den be­zie­hungs­wei­se Pfarr­ein­ge­mein­schaf­ten im De­ka­nat ih­re Zu­ge­hö­rig­keit, in­dem sym­bo­lisch ei­ne Ker­ze für je­de Ge­mein­de an der Os­ter­ker­ze ent­zün­det wur­de.

„Da­bei sein und da­zwi­schen sein“, das ma­che auch das De­ka­nat als Bin­de­glied zwi­schen den ein­zel­nen Ge­mein­den und dem gro­ßen Bis­tum Os­na­brück aus, be­ton­te Jo­achim Kies­lich dann in sei­ner Pre­digt. Auch wenn die Not­wen­dig­keit ei­nes De­kan­ats heut­zu­ta­ge schwie­ri­ger zu se­hen sei als frü­her, ge­be es doch „man­ches Gu­tes am De­ka­nat“, sag­te der De­chant. Vor al­lem die Mög­lich­keit, als Netz­werk zum Er­fah­rungs­aus­tausch zu fun­gie­ren, sich ge­gen­sei­tig zu un­ter­stüt­zen und zu be­ra­ten, sei ein gro­ßer Vor­teil des De­kan­ats. Es gel­te den­noch das Prin­zip der Sub­si­dia­ri­tät. Zu­nächst sol­le die „Kir­che vor Ort“ – die Ge­mein­de – ih­re Leis­tung er­brin­gen, be­vor die über­geord­ne­te Struk­tur des De­kan­ats oder so­gar des Bis­tums ge­nutzt wer­de. Das De­ka­nat als Struk­tur „da­zwi­schen“ die­ne da­mit auch als Hil­fes­tel­lung für die Ge­mein­den, so Kies­lich. Um­ge­kehrt sei es auch für das Bis­tum ei­ne Mög­lich­keit zur Kon­takt­auf­nah­me zur „Kir­che vor Ort“.

Dass die „Kir­che vor Ort“ im De­ka­nat Os­na­brück-Nord ei­ne wich­ti­ge Rol­le spielt, zeigt auch der pünkt­lich zum Ju­bi­lä­um neu auf­ge­leg­te Kir­chen­füh­rer. Ent­wi­ckelt wur­de die­ser von der De­kan­at­sar­beits­ge­mein­schaft der Pfarr­ge­mein­de­rä­te un­ter der Lei­tung von Kat­ha­ri­na Ab­eln und De­kan­ats­re­fe­ren­tin Ma­ri­on Ger­des. Der Kir­chen­füh­rer liegt in den Ge­mein­den des De­kan­ats aus und stellt al­le 38 Got­tes­häu­ser in der Re­gi­on mit ei­nem kur­zen Por­trät vor. „Mit dem neu­en Kir­chen­füh­rer wol­len wir zei­gen, wer wir sind“, ver­deut­licht Kat­ha­ri­na Ab­eln.

Nach ei­nem ge­sang­li­chen In­ter­mez­zo durch die Sän­ger des Go­spel-Works­hops, der am Wo­che­nen­de in der Al­ten Küs­te­rei prob­te und die Kir­chen­mu­si­ker un­ter der Lei­tung von Re­gio­nal­kan­tor Axel Eich­horn wun­der­bar er­gänz­te, er­griff zum Ab­schluss der Ge­schäfts­füh­rer des Seel­sor­ge­am­tes im Bis­tum Os­na­brück, Bru­no Kren­zel das Wort. Er gra­tu­lier­te dem De­ka­nat zum Ju­bi­lä­um und sag­te, er sei dank­bar für die gu­te Ar­beit, die in den Ge­mein­den ge­leis­tet wer­de. Er lob­te au­ßer­dem das Prin­zip des „vo­nei­nan­der ler­nen und mit­ein­an­der ar­bei­ten“, das im De­ka­nat weit ver­brei­tet sei.

Im An­schluss an den Fest­got­tes­dienst lie­ßen die Be­su­cher im Pfarr­saal auf La­ge den Abend bei ei­nem Buf­fet und Ge­trän­ken in an­re­gen­dem Aus­tausch aus­klin­gen.

(Bersenbrücker Kreisblatt, 22.05.2017)

Ausflug der Dekanatspastoralkonferenz (03. August 2016)

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Beauftragungsfeier Beerdigungsdienste durch hauptamtliche pastorale Mitarbeiter/innen mit Weihbischof Johannes Wübbe (22. April 2016)

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(Foto: Katharina Preuth, Bersenbrücker Kreisblatt, 25.04.2016)
v.l.n.r.: Dechant Joachim Kieslich, Dr. Ina Eggemann, Klaus-Heinrich Rahe, Christin Völker-Gerd, Waltraud Kipp, Sr. Anna-Maria Lammen, Renate Rickelmann-Osterfeld, Karin Hagedorn, Weihbischof Johannes Wübbe, Gabriele Kuhlmann; es fehlte Monika Robin

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